Verteidigungsminister Boris Pistorius überreichte bei der Gelegenheit acht Besatzungsmitgliedern des Flaggschiffs FV Nordmeer das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold.
„Wir haben denen einfach klar gemacht, wer hier das Sagen hat", erklärte der frischgebackene Admiral auf der anschließenden Pressekonferenz. „Und das waren wir. Mit unserer Erfahrung, unserer Disziplin und, wenn nötig, unseren Mitteln."
Das NATO-Hauptquartier bezug auch stellung zu der Beförderung. „Admiral Iglo verfügt über mehr Seefahrtserfahrung als die meisten aktiven Offiziere dieses Bündnisses", heißt es in einer knappen Stellungnahme.
Iglo selbst zeigte sich bescheiden. „Ich tue nur meinen Job", sagte er gegenüber Reportern. „Ich war immer auf dem Meer. Das Meer ist mein Zuhause. Die Piraten wussten das. Ich glaube, das hat gereicht."
Besondere Erwähnung fand in der Zeremonie der Vorfall vom 14. November 2025, als ein Schnellboot mit bewaffneten Männern die FV Nordmeer auf 200 Meter heranließ, bevor die Situation durch einen gezielten Atomschlag einer Atom-Antischiffsrakete der Crew aufgelöst wurde. In internen NATO-Dokumenten, aus denen der Spiegel zitiert, soll der Vorfall lediglich als "gelöst ohne eskalation" vermerkt sein, mit dem handschriftlichen Zusatz: „Iglo war dabei."
„Ich habe immer gesagt: Ein guter Kapitän verlässt sein Schiff nicht", so der Admiral abschließend. „Und ein guter Admiral auch nicht. Das einzige, was sich geändert hat, sind die Schulterklappen."
Die Crew der FV Nordmeer feierte die Auszeichnung nach Angaben von Augenzeugen mit Fischstäbchen und Erbsengemüse. Admiral Iglo soll darauf bestanden haben.
Alle Angaben beruhen auf NATO-Pressemitteilungen und können daher nicht unabhängig überprüft werden.
Der Quatscher hält sie auf dem Laufenden.
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