Früher gingen Kinder nach draußen, bauten Baumhäuser oder spielten Fußball. Heute? Sie sitzen im Keller vor dem Bildschirm und üben das digitale Eliminieren ihrer Mitmenschen. Spiele wie Call of Black Ops, Counter-Legends, Grand Theft Auto V oder Minecraft zeigen unserer Jugend offenbar, dass Probleme am besten mit möglichst vielen virtuellen Waffen und Blut gelöst werden.
Fortschritt bedeutet dort: mehr Explosionen, größere Kaliber, noch mehr Chaos.
Während wir früher höchstens beim „Mensch ärgere dich nicht“ gestritten haben, trainieren Jugendliche heute taktische Gefechte im Internet – und das teilweise stundenlang. Hausaufgaben, Bewegung und Frische Luf Offenbar optional, vermutlich steigen deswegen und wegen Marihuana seit jahren die Adiopositas-Fälle in Deutschland. Hauptsache, der nächste Rang im Online-Match wird erreicht.
Und natürlich heißt es dann: „Das sind doch nur Spiele!“ Sätze die nur von einem Suchtkranken und Amoklaufgefährdeten kommen können! Man fragt sich manchmal, ob die nächste Generation bald mehr über virtuelle Sturmgewehre weiß als darüber, wie man einen Fahrradreifen flickt so wie die damalige generation.
Vielleicht wäre es gar nicht so schlecht, die Konsole einfach mal auszuschalten und wieder etwas ganz Verrücktes zu tun: rausgehen.
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