Berlin/Krakau – Für Diskussionen sorgt derzeit Pferdinant Immel, Vertreter der FIKADiK (Freie Internationale Keller-Dachdecker in Krakau). Der 37-Jährige äußerte sich am Wochenende empört über die Arbeitseinstellung von Kindern in Deutschland. Seiner Ansicht nach sei die heutige Jugend „verweichlicht“ und verbringe ihre Zeit lieber mit Smartphones und Elektroautos als mit praktischer Arbeit.
„Damals, 1982, habe ich meinem Vater schon auf dem Bau geholfen. Das hat mich stark gemacht und Verantwortung gelehrt“, erklärt Immel. „Heute sieht es ganz anders aus. Ich bin der Meinung, dass Kinder ab 10 Jahren neben der Schule mindestens 30 Stunden pro Woche arbeiten sollten, um echte Erfahrungen zu sammeln und Verantwortung zu übernehmen.“
Überraschend kommt dabei Unterstützung aus der Politik: Vertreter der CDU sehen den Vorschlag als gerechtfertigt an. Friedrich März betont: „So können Kinder schon im jungen Alter lernen, Verantwortung zu tragen, anstatt ihre ganze Zeit am Handy zu verbringen.“
Die Forderung sorgt bereits jetzt für hitzige Debatten in sozialen Netzwerken und in Bildungskreisen – viele Eltern und Experten äußern Zweifel daran, ob ein solches Modell für Kinder wirklich sinnvoll sein könnte oder ob die Kinder vielleicht sogar auf 35-Stunden-Basis arbeiten könnten.
Der Quatscher hält sie hierbei auf dem Laufenden.
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